Erwachsene2018-09-11T23:13:08+00:00

Behandlungen im Erwachsenenbereich

Das Therapieziel jeder ergotherapeutischen Behandlung ist die Verbesserung der Lebensqualität und die (Wieder-) Erlangung oder Erhaltung der Selbstständigkeit unter besonderer Berücksichtigung der Persönlichkeit mit ihren Beziehungen zum sozialen Umfeld in Familie und am Arbeitsplatz.

Die Bereiche der Therapie sind Maßnahmen zur Rehabilitation. Die ergotherapeutische Behandlung soll die (Wieder-) Herstellung verlorengegangener, oder dem Erhalt vorhandener Fähigkeiten in folgenden Bereichen ermöglichen:

  • Motorik
  • Sinneswahrnehmung
  • Geistige Fähigkeiten
  • Psyche
  • Schlaganfall (Insult, Apolplex)
  • Morbus Parkinson
  • Multipler Sklerose (MS)
  • Polyneuropathie
  • Schädel-Hirn-Trauma (SHT)
  • Störungen des Schluckens
  • Beeinträchtigungen der Grob- und Feinmotorik
  • Beeinträchtigungen des Gedächtnisses
  • Störungen der Konzentration
  • Störungen der Körperwahrnehmung und des Körperbildes
  • Ergotherapeutisches Coaching bei ADS / AD(H)S im Erwachsenenalter
  • Rheuma
  • Arthrose
  • Handverletzungen
  • Schmerzerkrankungen
  • Demenz / demenziellen Erkrankungen / Morbus Alzheimer
  • Psychischen Erkrankungen
  • Depressionen
  • Bipolare Störungen
  • Angsterkrankungen
  • Zwangserkrankungen
  • Somatischen und somatoforme Erkrankungen
  • Panikattacken
  • Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit

Auf Grund der vorliegenden Diagnosen erstellen wir mit dem Klienten und dessen Angehörigen einen Therapieplan, der innerhalb kürzester Zeit zu verwirklichen sein sollte.
Hierzu zählen neben der Therapie im funktionellen Bereich unter anderem Beratungen im Bereich der Hilfsmittelversorgung sowie die Beratung in Alltagssituationen. Selbstverständlich führen wir bei Bedarf Alltags- und Haushaltstrainings mit den Patienten durch.
Die funktionelle Therapie kann im Rahmen eines Hausbesuches oder innerhalb unserer Therapieräume erfolgen.

Immer mehr Erwachsene vermuten bei sich ADS / AD(H)S oder haben eine derartige Diagnose bekommen. Die Therapieangebote sind jedoch leider noch sehr begrenzt. Was bedeutet ADS / AD(H)S für den Alltag des Betroffenen?

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Das Hirnleistungstraining in der Ergotherapie orientiert sich an Konzepten von Frostig, Schweizer, Rigley und anderen, und beinhaltet hauptsächlich die Wiedererlangung von verloren gegangenen kognitiven Fähigkeiten, z.B. durch Apoplex, Hirntrauma u. ä.

Hirnleistungstraining wird u. a. bei Konzentrations- und/oder Aufmerksamkeitsstörungen vom Arzt verordnet.

Die Behandlung umfasst ein breites Spektrum an Maßnahmen, die nur durch entsprechend geschulte Ergotherapeuten/ -Innen durchgeführt werden.
Neben einer ausführlichen Befunderhebung und der Analyse der Arbeits- und Bewegungsabläufe stehen u. a. das Training von Alltagsaktivitäten durch veränderte Verhaltensweisen und Handlungsabläufe und die Stärkung vorhandener Fähigkeiten im Mittelpunkt. Ziele können z. B. Schmerzreduzierung sowie die Verbesserung und Erhalt der Beweglichkeit, Muskelkraft, Ausdauer und Sensibilität sein.
Es werden Patienten aller Altersstufen mit psychotischen, neurotischen und psychosomatischen Störungen sowie mit Suchterkrankungen behandelt.
Dazu beinhalten die Behandlungen der Ergotherapie insbesondere Maßnahmen zur Entwicklung, Verbesserung und dem Erhalt z. B. der Stabilisierung der psych. Grundleistungsfunktionen wie Antrieb, Motivation, Belastbarkeit, Ausdauer, Flexibilität und Selbstständigkeit in der Tagesstrukturierung.

Hier einige Beispiele welche Konzepte und Methoden u. a. eingesetzt werden:

Das Bobath-Konzept beinhaltet keine vorgeschriebenen Techniken, Methoden oder Übungen, die mit allen Patienten in stets gleicher Weise zu absolvieren sind. Es berücksichtigt vielmehr die individuellen Möglichkeiten und Grenzen eines Patienten und bezieht diese in Pflege und Therapie ein.

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Die “Kognitiv Therapeutischen Übungen” sind eine Behandlungsform für die Rehabilitation von Hemiplegie nach Schlaganfall. Sie unterscheidet sich von den anderen klinisch etablierten Therapien dadurch den Ansatz, dass in der Behandlung keine Aktivitäten gefördert werden bei denen bestimmte Bewegungsabläufe wiedererlernt werden, da angenommen wird, dass diese zu abnormalem kompensatorischen Bewegungsverhalten führen.

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Umfeldberatungen am Arbeitplatz oder beim Patienten zu Hause sind ein Bestandteil der ergotherapeutischen Arbeit wie auch die Angehörigenberatung. Dazu zählt auch das Angehörigentraining.
Ziel können z. B. neben der Pflegeerleichterung auch das Eigentraining zur Umsetzung der Therapieinhalte im alltäglichen Leben. Dazu werden beispielsweise wichtige Therapieinhalte vermittelt, ein gemeinsames „Heimtraining“ erarbeitet oder die Beratung / Beantwortung von Fragen im Therapiebereich ermöglicht.
  • Wohnberatung
  • Entspannungsverfahren
  • Rückenschule